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Bleiplomben – eine bislang kaum beachtete Fundgattung – Foyerpräsentation bis Ende 2020

Bei Aus­gra­bun­gen und im Zuge von Pro­spek­tio­nen sind in den letz­ten Jah­ren in Süd­thü­rin­gen zahl­rei­che Blei­plom­ben gefun­den wor­den. Diese wer­den im Rah­men eines aktu­el­len Pro­jek­tes am Steins­burg­mu­seum erfasst und aus­ge­wer­tet.

Die Geschichte der Plom­ben beginnt vor vier­tau­send Jah­ren im Vor­de­ren Ori­ent mit den zur Ver­sie­ge­lung von Waren­lie­fe­run­gen ver­wen­de­ten Ton­plom­ben, die spä­tes­tens im 2. Jh. n. Chr. durch Blei­plom­ben ersetzt wur­den. In Süd­thü­rin­gen wur­den bis­her 139 Plom­ben aus 13 Fund­ge­bie­ten erfasst. Plom­ben kön­nen damit Mosa­ik­steine einer noch zu schrei­ben­den Wirt­schafts­ge­schichte Süd­thü­rin­gens vom 17. bis 20. Jh. sein, die allein anhand der schrift­li­chen Quel­len unvoll­kom­men blei­ben muss.

Unsere kleine Aus­stel­lung im Muse­ums­foyer zu die­sem beson­de­ren Thema ist noch bis Ende des Jah­res im Steins­burg­mu­seum zu sehen.

Infor­ma­ti­ons-Flyer zur Aus­stel­lung Blei­plom­ben (PDF, 3,5 MB, nicht bar­rie­re­frei)

Für inter­es­sierte Besu­cher ist eine Füh­rung mit Vor­anmel­dung mög­lich.
Anmel­dung unter Tel.: 0361 / 57 3222–000 oder steinsburgmuseum@tlda.thueringen.de.

Tuch­plombe aus dem 18. Jh. (Foto: Steins­burg­mu­seum)

Wei­zen­mehl­plombe aus dem 20. Jh. (Foto: Steins­burg­mu­seum

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