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RAUM 5

Römische Kaiserzeit, Völkerwanderungszeit, frühes Mittelalter

Nach der Auf­gabe der Steins­burg um die Mitte des letz­ten Jh. v. Chr.  bestan­den ger­ma­ni­sche Streu­sied­lun­gen an den Flüs­sen und Ver­kehrs­we­gen. Eine der­ar­tige Sied­lung konnte bei Sülz­dorf unweit der Steins­burg aus­ge­gra­ben wer­den, wei­tere bestan­den in Henf­städt an einer Wer­raf­urt oder im Gleich­berg­ge­biet. Die Funde bele­gen Bezie­hun­gen der ger­ma­ni­schen Sied­lun­gen zum Römi­schen Reich an Rhein, Main und Donau. Nach dem 7. Jh. ent­stan­den im Zuge der frän­ki­schen Land­nahme plan­mä­ßig Burg und Sied­lung, Klos­ter und Kapelle. Urkund­lich wur­den im Jahr 758 Juchisa (Jüch­sen), 783 das Klos­ter Milz und 800 Rot­e­mulde (Röm­hild) erwähnt.

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