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RAUM 1

Mittel- und Jungsteinzeit (ca. 8.000 – 2.000 v. Chr.)

Der Rund­gang führt Sie zunächst in die Jung- und Mit­tel­stein­zeit. Seit der Mitte des 6. Jt. voll­zog sich auch in Süd­thü­rin­gen der Über­gang von den Jäger- und Samm­ler­kul­tu­ren der Mit­tel­stein­zeit zur Sess­haf­tig­keit. Seit der Band­ke­ra­mi­schen Kul­tur bil­de­ten Acker­bau und Vieh­zucht die Lebens­grund­lage. Die Ergeb­nisse der Aus­gra­bun­gen in Quei­en­feld und Rent­werts­hau­sen im nörd­li­chen Grab­feld gestat­ten die Rekon­struk­tion der mate­ri­el­len Kul­tur sowie der Lebens­be­din­gun­gen der frü­hes­ten Sied­ler Süd­thü­rin­gens. Stein­ge­räte und Kera­mi­k­reste erschlie­ßen älteste Land­wirt­schaft und Haus­bau, Töp­fe­rei und Tex­til­ver­ar­bei­tung sowie neue Tech­ni­ken der Stein­be­ar­bei­tung. Ein in Süd­thü­rin­gen ein­zig­ar­ti­ges Prunk­beil aus Jad­eit vom Gro­ßen Gleich­berg, ver­mut­lich ein Opfer, unter­streicht weit rei­chende Aus­tausch­be­zie­hun­gen im 4. Jt. Die erst vor weni­gen Jah­ren wie­der­ent­deck­ten Lager­stät­ten befan­den sich in den ita­lie­ni­schen West­al­pen.

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